Partizipative Eingewöhnung & Peer-Group-Eingewöhnung im Vergleich - Zwei Wege bedürfnisorientierter Pädagogik
Di., 28. Apr.
|Zoom
28.04.2026 von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr | Zoom | 220,00 €


Zeit & Ort
28. Apr. 2026, 09:00 – 16:00
Zoom
Über die Veranstaltung
Die Eingewöhnung ist eine hochsensible Übergangsphase, in der Sicherheit, Beziehung und individuelle Bedürfnisse im Zentrum pädagogischen Handelns stehen.
In diesem Seminar werden das partizipative Eingewöhnungsmodell und die Peer-Group-Eingewöhnung systematisch miteinander verglichen und aus der Perspektive der bedürfnisorientierten Pädagogik fachlich eingeordnet.
Beide Modelle verfolgen unterschiedliche Zugänge und doch haben sie eine entscheidende Gemeinsamkeit: Sie stellen die Bedürfnisse der Kinder konsequent in den Mittelpunkt. Während die partizipative Eingewöhnung den Fokus auf die aktive Mitbestimmung des Kindes, sein Tempo, seine Signale und sein subjektives Erleben legt, nutzt die Peer-Group-Eingewöhnung gezielt die Sicherheit durch Orientierung an anderen Kindern, soziale Verbundenheit und Nachahmung als Ressourcen für den Übergang.
Inhalte: Im Seminar wird herausgearbeitet:
Warum diese beiden Modelle aus bedürfnisorientierter Sicht besonders tragfähig sind
Welche emotionalen, sozialen und psychischen Grundbedürfnisse jeweils angesprochen werden
Worin sich die Modelle unterscheiden und worin sie sich sinnvoll ergänzen
Welche Risiken bestehen, wenn Eingewöhnung nicht am Bedürfnis des Kindes, sondern an starren Zeitplänen orientiert wird
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der bedürfnisorientierten Haltung der Fachkräfte: feinfühliges Wahrnehmen, responsives Handeln, Schutz vor Überforderung, echte Beteiligung und die bewusste Begleitung von Beziehungen, sowohl zwischen Kind und Fachkraft als auch innerhalb der Kindergruppe.
Termin: 28.04.2026 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Zertifikat: Ja
Dein Dozent: Steffen Klein
Anmeldung
Teilnahme an der Fortbildung
Mit dem Ticket kannst du an der Fortbildung teilnehmen. (Preis inkl. Steuern)
220,00 €
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